Fiduly ist ein Cloud-Softwaredienst.

Durch die Bestellung oder Nutzung des von der Limpiditi Sàrl (nachfolgend „der Anbieter“ genannt) angebotenen Software-Services Fiduly akzeptiert der Abonnent (nachfolgend „der Abonnent“ oder „Sie“ genannt) vorbehaltlos die vorliegenden Allgemeinen Nutzungsbedingungen (nachfolgend „Allgemeine Geschäftsbedingungen“ oder „AGB“ genannt).

Der Anbieter behält sich das Recht vor, die vorliegenden Allgemeinen Bedingungen jederzeit zu ändern. Die geänderten Allgemeinen Bedingungen treten mit ihrer Veröffentlichung auf der Website in Kraft.

1. Software-as-a-Service-Vertrag – SaaS

a. Der Anbieter stellt seinen Abonnenten SaaS-Dienste im Bereich Unternehmensverwaltungssoftware zur Verfügung, die über das Internet zugänglich sind.

b. Gegenstand dieses Vertrags ist:

c. die Bereitstellung der Software des Anbieters zur Nutzung über das Internet; und

d. die Speicherung der Daten des Abonnenten, d. h. das Hosting der Daten.

2. Softwarelizenz

a. Während der Vertragslaufzeit stellt der Anbieter dem Abonnenten gegen Entgelt die Softwarelösung „Fiduly“ in ihrer aktuellen Version zur Nutzung über das Internet zur Verfügung. Zu diesem Zweck hostet der Anbieter die Software auf einem Server, der für den Abonnenten über das Internet zugänglich ist.

b. Der Anbieter entwickelt und verbessert die Software kontinuierlich durch regelmäßige Updates und Weiterentwicklungen. Die aktuell verfügbaren Funktionen werden auf der Website des Anbieters unter www.fiduly.com beschrieben.

c. Der Anbieter überwacht regelmäßig das ordnungsgemäße Funktionieren der Software und behebt Softwarefehler im Rahmen der technischen Möglichkeiten.

3. Nutzungsrechte der Software

Der Anbieter gewährt Ihnen das Recht, über die Website auf den Dienst zuzugreifen und ihn zu nutzen, entsprechend den verfügbaren Benutzerrollen je nach Art des abgeschlossenen Abonnements. Dieses Recht ist nicht exklusiv, nicht übertragbar und durch die vorliegenden Allgemeinen Bedingungen begrenzt.

Sie erkennen an und akzeptieren, dass vorbehaltlich jeder anwendbaren schriftlichen Vereinbarung zwischen dem Abonnenten und den eingeladenen Benutzern oder jeder anwendbaren gesetzlichen Bestimmung:

a. der Abonnent bestimmt, wer ein eingeladener Benutzer ist, sowie die Zugriffsebene dieses Benutzers auf die betreffende Organisation und den Dienst;

b. der Abonnent für die Nutzung des Dienstes durch alle eingeladenen Benutzer verantwortlich ist;

c. der Abonnent jederzeit die Zugriffsebene jedes eingeladenen Benutzers auf die betreffende Organisation und den Dienst kontrolliert. Er kann den Zugriff oder die Zugriffsebene eines eingeladenen Benutzers jederzeit und aus beliebigem Grund widerrufen oder ändern. In diesem Fall ist die betreffende Person oder Einrichtung kein eingeladener Benutzer mehr oder verfügt über die neu definierte Zugriffsebene;

d. der Abonnent nicht berechtigt ist, die Software zu kopieren, zu ändern oder zu bearbeiten, es sei denn, dies ist ausdrücklich in der aktuellen Dienstbeschreibung auf der Website gestattet.

4. Hosting der Daten

a. Der Anbieter stellt dem Abonnenten einen definierten Speicherplatz auf einem Server zur Verfügung, um dort seine Daten zu speichern. Wenn der Speicherplatz unzureichend wird, informiert der Anbieter den Abonnenten rechtzeitig. Wenn der Abonnent keinen zusätzlichen Speicherplatz gegen Entgelt bestellt, können Daten, die den verfügbaren Speicherplatz überschreiten, nicht mehr gespeichert werden.

b. Der Anbieter stellt sicher, dass die gespeicherten Daten im Rahmen der technischen Möglichkeiten über das Internet zugänglich sind.

c. Der Abonnent ist nicht berechtigt, den Speicherplatz ganz oder teilweise Dritten zur Verfügung zu stellen, weder gegen Entgelt noch unentgeltlich.

d. Der Abonnent verpflichtet sich, keine Inhalte zu speichern, deren Bereitstellung, Veröffentlichung oder Nutzung gegen geltende Gesetze oder mit Dritten geschlossene Vereinbarungen verstoßen würde.

e. Der Anbieter verpflichtet sich, im Rahmen der technischen Möglichkeiten angemessene und zumutbare Maßnahmen zu ergreifen, um Datenverlust sowie unbefugten Zugriff Dritter auf die Daten des Abonnenten zu verhindern. Zu diesem Zweck führt der Anbieter regelmäßig Datensicherungen durch.

5. Tarife und Zahlung

a. Der Abonnent verpflichtet sich, dem Anbieter den vereinbarten Betrag gemäß seinem Abonnement zuzüglich der gesetzlich anwendbaren MWST für die Softwarelizenz und das Hosting der Daten zu zahlen.

b. Der Anbieter stellt dem Abonnenten eine Abrechnung oder Rechnung über die vertraglich geschuldeten Beträge aus.

c. Der Anbieter ist berechtigt, die Tarife und den Inhalt der Dienstleistungen anzupassen, indem er den Abonnenten schriftlich zum nächstmöglichen Kündigungstermin informiert. Gründe für eine solche Anpassung können insbesondere mit dem technischen Fortschritt und der kontinuierlichen Weiterentwicklung der Software zusammenhängen. Wenn der Abonnent den Vertrag nicht zu den neuen Tarifbedingungen fortsetzen möchte, ist er berechtigt, den Vertrag außerordentlich mit einer Frist von 14 Tagen ab Inkrafttreten der Änderung zu kündigen.

6. Laufzeit, Kündigung und Stornierung

a. Das Vertragsverhältnis beginnt mit der Registrierung des Abonnenten. Abonnenten haben derzeit die Möglichkeit, zwischen einem monatlichen Abonnement und einem Jahresabonnement zu wählen.

b. Monatliche Abonnements werden auf unbestimmte Zeit abgeschlossen und können von jeder Partei mit einer Frist von einem Monat zum Monatsende gekündigt werden.

c. Jahresabonnements werden für eine Laufzeit von einem Jahr abgeschlossen. Solange der Abonnent sein Abonnement nicht mindestens 30 Tage vor Ende der Jahresperiode kündigt, verlängert sich das Abonnement automatisch um eine weitere Jahresperiode. Das Jahresabonnement wird jährlich im Voraus in Rechnung gestellt.

d. Form der Kündigung: Die Kündigung muss durch Versenden einer E-Mail an die Adresse info@fiduly.com erfolgen. Nach Erhalt der Kündigungsanfrage sendet Fiduly eine Bestätigungs-E-Mail. Nach Erhalt der Bestätigung wird das Benutzerkonto nach Ablauf der geltenden Kündigungsfrist gekündigt.

e. Die Parteien können den Vertrag aus wichtigem Grund mit sofortiger Wirkung kündigen. Als wichtige Gründe, die dem Anbieter eine sofortige Kündigung des Vertrags ermöglichen, gelten insbesondere:

wenn der Abonnent in Konkurs erklärt wird oder die Eröffnung eines Konkursverfahrens mangels Vermögen ausgesetzt wird;
wenn der Abonnent mit der Zahlung seiner Verpflichtungen aus dem Vertragsverhältnis in Höhe von mindestens einem Monatsabonnement im Rückstand ist und der Abonnent erfolglos eine Mahnung mit einer Nachfrist von zwei Wochen sowie einer Kündigungswarnung erhalten hat;
wenn der Abonnent bei der Nutzung der vertraglichen Dienstleistungen schuldhaft gegen gesetzliche Bestimmungen verstößt oder Urheberrechte, gewerbliche Schutzrechte oder Namensrechte Dritter verletzt;
wenn der Abonnent die angebotenen Dienstleistungen zur Förderung krimineller, rechtswidriger oder ethisch bedenklicher Aktivitäten nutzt.
7. Vertraulichkeit

a. Der Anbieter verpflichtet sich, vertrauliche Vorgänge, insbesondere Geschäfts- oder Betriebsgeheimnisse des Abonnenten, von denen er im Rahmen der Vorbereitung, Durchführung und Erfüllung des Vertrags Kenntnis erlangt, nicht offenzulegen. Der Anbieter verpflichtet sich ebenfalls, diese Informationen ohne Genehmigung des Abonnenten nicht an externe Dritte weiterzugeben. Diese Verpflichtung gilt gegenüber jedem unbefugten Dritten, es sei denn, die Offenlegung der Informationen ist für die ordnungsgemäße Erfüllung der vertraglichen Verpflichtungen des Anbieters erforderlich.

b. Der Abonnent ermächtigt den Anbieter, den Abonnenten öffentlich als Referenz zu nennen und allgemeine Informationen über den abgeschlossenen Vertrag in angemessener Weise für Marketing- und Vertriebszwecke zu verwenden.

8. Salvatorische Klausel

a. Sollten einzelne Bestimmungen des Vertrags ganz oder teilweise unwirksam sein, werden die unwirksamen Bestimmungen so ausgelegt, ergänzt oder ersetzt, dass das mit der unwirksamen Bestimmung verfolgte wirtschaftliche Ziel soweit wie möglich erreicht wird. Dasselbe gilt bei Lücken im Vertrag.

9. Gerichtsstand und anwendbares Recht

a. Die Parteien vereinbaren, dass alle Rechtsbeziehungen, die sich aus dem vorliegenden Vertragsverhältnis ergeben, schweizerischem Recht unterliegen, unter Ausschluss der Bestimmungen des internationalen Privatrechts und des UN-Kaufrechts.

b. Als ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten, die sich aus der Erfüllung oder im Zusammenhang mit dem vorliegenden Vertragsverhältnis ergeben, wird der Kanton Waadt vereinbart.